Warum Konzeptänderung?

Bisher wurde das ZusammenSEIN auf der Alm in Heiligenbut als Spagyrischer Retreat mit 4 Tage Schweigen angeboten. Die das Schweigen begrüßten und brauchten, konnten es hinreichend genießen. Es war eine tolle Erfahrung. Andere fanden die Idee des Schweigens sehr gut, schafften es aber nicht wirklich, sich vollends darauf einzulassen. Vielleicht fehlte dazu auch die Motivation oder die wirkliche Notwendigkeit. Was die Mehrzahl sehr schade fand, war, dass sich dort so besondere (meist in Heilberufen tätige) Menschen trafen, zu denen man sich besonders hingezogen fühlte und mit denen man viel mehr kommunizieren wollte. Sicher war das auch ein Grund, warum manchen das Schweigen so schwer fiel. Die Mehrzahl der Teilnehmer war letztendlich der Auffassung, dass man das Schweigen jedem Einzelnen überlassen sollte und das Tabu durch eine achtsame (nicht-profane) Kommunikation ersetzen sollte. Außerdem gäbe es so viele Fragen hinsichtlich der Spagyrik. Gerne hätten die Teilnehmer auch mehr über astrologische Erläuterungen erfahren…
Das scheint mir auch der richtige Weg zu sein, daher die Konzeptänderung.
Wer den Aufenthalt trotzdem mehr als Retreat betrachtet, kann das gerne tun. Das Wetter und die wärmere Jahreszeit erlauben viele Freiräume draußen. Er/Sie kann alleine essen, wandern gehen, saunen usw.
Am ersten Abend frage ich auch alle, ob jemand den Aufenthalt als Retreat nutzen möchte. Er/Sie würde dann „in Ruhe gelassen“ und mit großer Achtsamkeit für seine Stille begegnet.

Am Ende des ZusammenSEINS schien der Aufenthalt immer zu kurz. Im neuen Konzept hat er sich um einen weiteren Tag verlängert. Damit die Preise aber gleich bleiben konnten, übernehmen immer zwei wechselnde Personen (inkl. mir) das Kochen und die Abräumarbeit (Spülmaschine). Da es sich auch um sehr einfache Gerichte mit hoher Qualität handelt, ist das kein so großer Aufwand. Bei Vollbelegung sind manche nur einmal and der Reihe. Ich glaube das ist zumutbar und macht auch Spaß, fördert die Gemeinschaft.