Darmgesundheit

Egal ob jemand sich konventionell (also per Mischkost), vegetarisch oder vegan ernährt, die Überprüfung der Darmgesundheit (Darmschleimhaut und Bakterienbesiedelung) mittels Symptomanalyse, Kinesiologie und Gerätediagnostik gehört bei einem Klienten/Patienten mit diffusen Symptomen zur allerersten Maßnahme, völlig unabhängig davon, wo dieser glaubt sein Problem, sein Leid auszumachen.

70% bis 80% aller Zentraleuropäer haben einen kranken oder „kaputten“ Darm. An der hohen Rate lässt sich leicht ablesen, dass eine Darmdysbiose nicht unbedingt vom Betroffenen als solche wahrgenommen wird. Viele glauben, dass ein täglicher Stuhlgang – also die Abwesenheit von Obstipation – bereits ein Beleg für einen gesunden Darm ist. Ist er leider nicht! Die meisten Menschen haben einen in der Konsistenz ständig zu weichen Stuhl, oder er wechselt einmal von zu fest nach zu weich usw. Ein gesunder Darm hat (bei Mischkost), unabhängig von dem was wir essen, immer mehr oder weniger die gleiche Farbe und Konsistenz.

Dem Darm obliegt nicht nur die Aufnahme von gesunden, wertvollen Nährstoffen, sondern im Darm passiert noch viel mehr. Das Immunsystem, d.h. alle Infekte werden bereits hier abgewehrt und alle Unverträglichkeiten sowie Allergiegeschehen sind hier verankert. Der Darm stellt ferner zu 80% das Serotonin (Glücks- und Verstandeshormon) her. In ihm angesiedelte Mikroben produzieren Vitamine und essentielle Aminosäuren, von denen man immer glaubt, dass sie nur von außen zugeführt werden könnten.

Ist der Darm chronisch krank oder gar entzündet, geht es also bei weitem nicht nur um eine unzureichende Nährstoffaufnahme. Einen Darm zu sanieren ist mittels Spagyrik und einiger Nahrungsergänzungsmittel relativ einfach und geht meist in 4-6 Wochen problemlos vonstatten, vorausgesetzt, man findet den entscheidenden Ernährungsfehler und der Klient/Patient ist gewillt, mit einer kleineren Umstellung der Ernährung (was mit vegan erst einmal nichts zu tun hat) diese Ursache der Darmdysbiose nachhaltig zu verhindern.